Was ist fredric jameson?

Fredric Jameson ist ein amerikanischer marxistischer Literaturkritiker und Theoretiker, der als einer der einflussreichsten Denker des späten 20. Jahrhunderts gilt. Er wurde am 14. April 1934 in Cleveland, Ohio, geboren.

Jameson studierte Literaturwissenschaften an der Haverford College und erwarb seinen Doktortitel an der Yale University. Er lehrte an verschiedenen renommierten Universitäten wie der Harvard University, der University of California in San Diego und der Duke University.

Jameson ist vor allem für seine Werke zur Kulturtheorie, zum Poststrukturalismus und zur postmodernen Literatur bekannt. Er entwickelte den Ansatz der "kognitive Mapping" und prägte den Begriff des "postmodernen Theoriebildungs", der die Zusammenhänge zwischen Kunst, Kultur, Politik und Gesellschaft analysiert.

Einige seiner bekanntesten Werke sind "The Political Unconscious: Narrative as a Socially Symbolic Act" (1981), "Postmodernism, or, The Cultural Logic of Late Capitalism" (1991) und "A Singular Modernity: Essay on the Ontology of the Present" (2002).

Jameson hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Modern Language Association Award for Lifetime Scholarly Achievement. Er ist eine wichtige Figur im Bereich der kritischen Theorie und hat das Verständnis von Literatur und Kultur maßgeblich beeinflusst.